Dienstag, 20. Dezember 2016

Freebook Wildspitz von CreatingDH über Farbenmix

Weiter geht es mit meinem Portmonnaie Vergleich.
Wobei: weiß eigentlich jemand, wann man Portmonnaie und wann Geldbeutel oder Börse sagt? Ist das was regionales oder hat das tatsächlich mit der Größe und Umfang zu tun?
Laut Wikipedia kommt folgendes: "Ein Geldbeutel (auch Geldbörse, Portemonnaie, Portmonee [pɔrtmɔˈneː], Geldtasche oder Geldsack) ist eine kleine Tasche oder ein Beutel, in dem in erster Linie Bargeld aufbewahrt wird." (Quelle: wikipedia hier)

Egal... weiter im Programm....der Geldbörsenschnitt Wildspitz ist ein Freebook, dh. unentgeldlich und kann über die Ebooks bei Farbenmix bezogen werden.





Der Schnitt ist 2012 erschienen und inzwischen auch ein Klassiker im Netz. Durch seine Form und den Steckverschluß etwas retro-angehaucht wie ich finde.
Die Börse kann in zwei Größen genäht werden: die große Variante mit 19 cm breite oder eine kleine Variante mit nur 15 cm breite.
Ich habe mich für das große Modell entschieden.

Zudem gibt es noch Variantionsmöglichkeiten auf welche am Ende des eBooks hingewiesen wird: ohne zusätzliches Reissverschlußfach, verschiedene Stoffmöglichkeiten oder KamSnap-Verschluß anstelle des Steckschlosses.

Also unbedingt, wie bei jedem neuen Schnittmuster, immer alles vor dem Nähen und Zuschneiden gründlich lesen.

Für den Wildspitz gibt es übrigens vom "Haus mit dem Rosensofa" ein Video bei Youtube, bei dem man zuschauen kann, wie das Ganze genäht wird. Auch ganz hilfreich. Es gibt noch mehrere Videos dazu, aber das fand ich ganz hilfreich.


Im Gegensatz zu den anderen beiden von mir genähten Modell gibt es hier kein separtes Schnittmuster zum auschneiden, sondern ausschließlich eine Tabelle mit Größenangaben.

Also man startet mit dem Zuschnitt per Tabelle. Separate ausgewiesen, welche Teile aus Stoff und welche aus Vlies und hier werden unterschiedliche Größen für Stoff und Vlieszuschnitt angegeben, dh. das Vlies liegt nicht auf der Nahtzugabe und man näht am Rande der Vlieseinlage.

Ah genau, die Schnitteile beinhalten auch hier eine Nahtzugabe von 0,7 cm, also Füßchenbreite.

Die Teile sind ähnlich groß, dh. man muß sich das schon gut zurecht legen um nicht durcheinander zu kommen. Dann geht es los: es gibt eine Vielzahl von Bildern und Faltplänen, welche einem sagen, was man machen muß.
Dies Modell hat als Grundgerüst einen ganz langen Stoffstreifen, welcher durch eine Falttechnik mit Berg- und Talfalten dann das Modell des Geldbeutes ergibt. Auch werden hier Seiten genäht, so dass dieser Geldbeutel nicht ganz aufklappen kann, sondern über die Seitenteile zuammengehalten wird.

Es geht los mit einer optionalen Reissverschlußtasche (nicht dem Münzfach) und im Anschluß daran, dann die Faltung der Kartenfächer und großer Fächer für Papiere und Co.



Hier muß man teilweise aufpassen, dass man genau liest, wann was zum annähen weggeklappt wird, denn sonst kann es passieren, dass man nicht nur die Trennung der Kartenfächer näht, sondern evt. fälschlicherweise auch die großen Fächer mit annäht. Aber das ist beschrieben und wenn man sich dran hält, dann geht das ganz gut. Also schön Schritt für Schritt abarbeiten - am Ende fügt sich dann alles zusammen.



Das Münzfach wire separat genäht und an den langen Stoffstreifen angesetzt. Darin befindet sich dann auch die Wendeöffnung.
Der Geldbeutel wird komplett mit dem Außenteil umnäht und durch das Loch im  Münzfach gewendet. Eine Absteppung der Börse ist hier nicht vorgesehen.



Das ganze kann dann optional mit einem Steckschloß oder mit KamSnaps geschlossen werden.

Am Anfang hat mich das mit den fehlenden Schnittmuster gestört, aber letztendlich ging es ganz gut. Verwirrend war dann doch der Plan mit den Tal- und Bergfalten, aber letztendlich hat auch dies geklappt. Glaube die zweite Geldbörse wird um vieles einfacher werden.
Auch hier wird übrigens mit H250 verstärkt, denke das ist auch dem Veröffentlichungsjahr geschuldet. Ganz fest und stabil ist die Börse daher nicht, aber man kann diese dadurch sicher gut waschen, wenn man das möchte.

Besonderes Werkzeug war hier nicht notwendig, aber bewährt hat sich mein neues kleines Bügeleisen von Prym und meine selbstgebaute Bügelunterlage direkt neben der Nähmaschine. Man hat doch viele kleine Schritte, welche immer wieder abgebügelt werden müssen. Das fand ich dann doch recht praktisch dies direkt neben der Maschine zu tun.

Abgesteppt an den Kanten der Kartenfächer oder Einlagefächer oder drumherum wird auch hier nicht, glaube ich würde das beim nächsten mal zumindestens an den F'ächern gerne machen. Ob ich das zweite Reißverschlußfach nochmals mache, weiß ich nicht, habe nämlich noch keine Ahnung wofür ich das verwenden soll.
Würde mir lieber noch zwei weitere Seitenteile machen und ein weiteres größeres Fach legen. Aber dann muß auch der Stoffstreifen für die Faltung und sicherlich der Oberstoff etwas verlängert werden.

Auch hier wieder ein schönes Modell und als Freebook natürlich äußerst großzügig, sowas zur Verfügung zu stellen. Danke Farbenmix!

Kreative Grüße
mini-woelkchen



Text bei Farbenmix (hier)
Die Wildspitz ist eine Geldtasche, die an einem Abend genäht werden kann.

Die Wildspitz ist 10 cm hoch und kann in 2 Breiten genäht werden. Bei einer Breite von 15 cm, hat sie innen 3 etwas breitere Kartenfächer hintereinander, bei 19 cm Breite sind es insgesamt 6 Kartenfächer, ebenfalls in 3 Reihen hintereinander. Pro Kartenfach hat auch mehr als nur eine Karte Platz. Weiters gibt es ein großes Münzfach mit Reißverschluss. Es besteht auch die Möglichkeit ein kleines Reißverschlussfach sowohl innen als auch außen anzubringen. Das Innenleben der Wildspitz entsteht durch Falten des Stoffes.

Dieses 30-seitige FREEbook enthält auf 15 Seiten eine Schritt-für-Schritt-Nähanleitung mit vielen Bildern. Weiters sind auch noch 3 alternative Faltpläne mit kurzer Anleitung dazu enthalten, sodass das Innenleben der Wildspitz ganz nach den eigenen Wünschen genäht werden kann. Insgesamt sind 39 verschiedenen Varianten der Wildspitz möglich. Am Ende sind auch noch einige Designbeispiele angeführt

Genähte Einzelstücke dürfen gerne verkauft werden, eine Massenproduktion ist jedoch nicht gestattet. Der Verkauf der Anleitung oder Teile daraus ist nicht gestattet. Für Fehler in der Anleitung kann keine Haftung übernommen werden. Alle Rechte dieser Anleitung liegen bei creat.ING[dh].

Design: creat.ING[dh], 2012. Alle Rechte vorbehalten.

verlinkt bei : HOT und Creadienstag

Donnerstag, 15. Dezember 2016

BigMoneyBag von ki-ba-doo

Heute möchte ich Details zur BigMoneyBag von ki-ba-doo geben. Das Schnittmuster war das erste eBook von Claudia aka FrauLiebstes und ist 2011 erschienen.
Ich nähe ja Probe bei ihr und muß sagen, da ist schon ein großer Unterschied zwischen diesem ersten eBook und den heutigen. Was für eine Entwicklung: Designtechnisch, Erläuterungstechnisch etc. Respekt, Claudi - das kann sich sehen lassen!

Aber ich darf Euch schon folgendes verraten: eine Überarbeitung ist geplant!



Was zeichnet das Schnittmuster aus?

Was ich hier recht angenehm finde ist die kleine Anzahl an Schnittteilen. Daher ist man sowohl vom Vorbereiten des Schnittmusters, als auch vom Zuschnitt her recht zugüg fertig.
Es gibt keine separten Zuschnittsvorlagen für die Einlagen, laut Anleitung wird man darauf hingewiesen, von welchem Teil man wieviel aus Stoff und wieviel aus Vlies braucht. Eine schöne übersichtliche Tabelle bzgl. Anzahl der Schnittteile.
Was ich leider in der Anleitung nicht finden konnte ist ein Hinweis darauf, dass man die Vliesteile kleiner zuschneiden soll/kann. Wenn man dies nämlich gleichgroß wie die Stoffteile macht, dann hat man an den Kanten doch recht viel Material zum abnähen. Das finde ich eher nicht so schön. Daher habe ich mir alle Vliesteile OHNE Nahtzugabe zugeschnitten, bzw. am Ende dies wieder weggeschnitten. Das würde ich Euch auch empfehlen, denn dann kann man eine schönere Versäuberung machen und die Börse liegt nicht so knubbelig in der Hand.
Zudem ist bei den Schnittteilen eine Nahtzugabe von 1 cm enthalten, dies ist gut sichtbar auf den Schnitteilen markiert.
Am Ende habe ich mir die Maße der Schnitteile aufgeschrieben, dann kann ich den Zuschnitt noch exakter gestalten. Denn das haben alle Modell gleich: exaktes Zuschneiden ist mega wichtig, denn dann wird der Geldbeutel auch schön symetrisch und wertig.

Das Modell ist eher einfach gehalten in der Aufteilung der Inhalte: 12 Kartenfächer, ein (flaches) Münzfach und ein Fach für die Geldscheine. Das Modell kann komplett aufgeklappt werden und wird nicht mit Innen-Seitenteilen (die Ziehharmonika an den Seiten) zusammengehalten. Das muß man bedenken, denn so eine Börse muß ja gut in der Hand gehalten werden können, wenn man nach Geld kramt.



Nachdem ich nun alle Modelle genäht habe, würde ich sagen gehört die BigMoneyBag in die Kategorie "Nicht-Falt-Geldbeutel". Man näht seine Einzelteile und setzt das am Ende zusammen - kein kompliziertes falten mit Berg- und Talfalten, sondern alles ganz geradlinig.
Dadurch ist das Modell aber einfach zu nähen und ich würde sagen - absolut Anfängertauglich!

Die Anordnung der Innenteile hat mir persönlich nicht gefallen: das scheint mir zu unpraktisch zu sein.  Da die Börse mit einem losen Riegel und Klett verschlossen wird, hätte ich dann zuviel in der Hand gehalten. Oh je, verseteht ihr was ich meine? Das Geldfach ist in der Anleitung außen und dann die Kartenfächer alle aneinander - das fand ich unpraktisch in der Hand.
ABER: der Vorteil gleichzeitig ist, dass man die Anordung der Teile eigentlich ganz gut an die eigenen Bedürfnisse anpassen kann. Gerade weil es hier nicht über eine komplizierte Faltenlogik geht.

Das hab ich für mich auch so gemacht.
Im Original ist außen das Münz-/Scheinfach und dann kommen innenliegend (sich anschauende) Kartenfächer.
Ich habe das Münz/Geldfach in die Mitte verlegt und jeweils außen die Kartenfächer gelegt. Wie gesagt, das kann man ganz gut variieren.





Fummelig fand ich die Teile für die Kartenfächer. Muss aber auch sagen, ich hab es nicht so mit Kleinteilen.
Die werden ja einzeln genäht, da keine Falterei und müssen auch einzeln gewendet werden. Da empfiehlt sich das Wendewerkzeug von Prym (hier verlinkt zum Nähpark, gibt es aber in vielen gut sortierten Kurzwarenregalen), denn sonst ist es recht fummelig.
Empfohlen wird hier die Teile zu wenden, zu bügeln und zur Seite zu legen. Laut Anleitung liegt die Naht dann unten. Vielleicht wäre hier es besser, die Naht eher in die hintere Mitte zu legen, dann wird das nicht zu knubbelig.
Auch werden die Fächer an der Oberkante nicht abgesteppt, aber das fände ich auch besser, dadurch wird das dann etwas wertiger.

Das  Münzfach hat vier Stoffteile, damit es innen wie außen schön aussieht. Zwei davon werden verstärkt, aber mir war nicht ersichtich welche der vier Teile. Das gibt die Anleitung nicht her, vielleicht läßt es sich auf den Fotos erkennen, aber ich hatte leider nur einen schwarz-weiß-Ausdruck.

Der Riegel wird mit Klett verschlossen, das finde ich ja ganz praktisch. Einen Nähfehler hab ich hier aber auch gemacht, denn auf meinen schwarz weiß Bilder habe ich erst am Ende gesehen, dass die Riegel einmal oben -hinen und einmal unten-vorne angbracht werden, sonst klappt das nicht mit dem schließen.

Nun kann man alle Teile zusammensetzen - wie gesagt, auch gut variieren, wie man das gerne selber haben möchte. Einfach feststecken und dreifach zusammenfalten, dann sieht man das ja schon.
Dann alles festnähen und auch den Riegel an den Oberstoff in der Nahtzugabe anbringen.
Auch hier habe ich was geändert. Wenn man den Riegel nur in der Nahtzugabe hat, dann ist mir das zu lose gewesen. Daher habe ich das Oberteil auch gedrittelt und den Riegel auf das untere Drittel komplett festgenäht - das gibt dann mehr Griff und Halt. Aber auch hier Geschmackssache.

Dann alles Zusammennähen und wie üblich wenden. Die Wendeöffnung liegt bei diesem Modell in der Seitennaht. und wird durch das Absteppen des gesamten Geldbeutels verschlossen.

Was  man auch merkt, ist durch das Alter des Schnittmusters, die Verwendung der Materialien. Es wird hier Vlies H250 zur Verstärkung empfohlen. Das ist ja nicht mega-stabil (hat aber den Vorteil, dass man es gut wenden kann).
Inzwischen gibt es ja viele stabilere Vlieseinlagen, wie Decovil oder Soft&Stable oder gar Empfehlungen für gänzlich andere Verstärkungen abseits der klassichen Vlieseinlagen. Aber dazu an andere Stelle mehr.
Durch das H250 ist der Geldbeutel jetzt nicht mega fest, aber das macht halt das Wenden einfacher. Je nach Können und Lust, könnte man aber durchaus eine stabilere Einlage für die beiden Außen- und Innenseiten wählen.
Der Riegel, bei mir aus Kunstleder, verstärkt am Ende dann nochmal den Geldbeutel.

Wie gesagt, ich finde das Modell gut anfängertauglich, allerdings hatte ich  mit der Anleitung zu kämpfen. Die heutigen von kibadoo sind viel einfacher zu verstehen, aber da tut sich hier ja was!

Ein schönes, eher einfaches Modell, was ich sicherlich (mit meinen individuellen Anpassungen) gerne öfters nähen werden.
Das Schnittmuster kostet 4,90€ und könnt ihr erwerben bei ki-ba-doo.

Und falls ihr zum ersten Mal eine Börse näht - laßt Euch beim ersten Mal nicht entmutigen: der zweite und dritte geht dann fast von alleine!



Kreative Grüße
mini-wölkchen





Text zur BigMoneyBag aus der Produktseite von ki-ba-doo

Nähanleitung &Schnitt
Geldbörse
big-money-bag
big-money-bag ist eine Geldbörse in der länglichen Form, aber dennoch handlich.
Maße zusammengefaltet 20x9,5 cm
Sie bietet ein großes Kleingeldfach, welches per Reißverschluss geschlossen wird.
Dahinter ist Platz für Geldscheine und andere Papiere.
Im Mittel und Seitenteil ist genügend Platz für 12 Karten, die auch doppelt belegt werden können.
Ein Herausfallen der Karten ist durch den Schnittaufbau nicht möglich!
Verschlossen wird die Börse mit einem breiten Riegel, der je nach Wunsch in der Breite verändert werden und mit Klett oder Druckknöpfen ausgestattet werden kann.
Die Börse kann prima aus Stoffresten hergestellt werden oder auch ganz edel aus Filz oder Leder.
Bitte beachtet allerdings bei diesen Materialien, dass nicht jede Nähmaschine solch dicke Materialien gut verarbeitet.
Ihr könnt die Geldbörse auch mit Stickereien und Bändern zusätzlich verzieren.
Ihr bestellt das Ebook/Nähanleitung + Schnitt und KEINE fertige Geldbörse!
Das Ebook umfasst 32 Seiten.
Genähte Einzelstücke dürfen gerne verkauft werden.
Das Kopieren und die Weitergabe der Anleitung und des Schnittmusters sowie die Massenproduktion sind NICHT gestattet.
Für Fehler in der Anleitung kann keine Haftung
übernommen werden.
Alle Rechte des ebooks liegen bei Ki-ba-doo 2012



verlinkt bei
 RUMS

Montag, 12. Dezember 2016

Geldbörsen-Test

Nun habe ich mir wieder mal was für Euch Blogleser einfallen lassen. Instagram und FB ist ja eher Fast-Food zum lesen bzw. schauen, aber mit einem gut geschriebenen Blogpost möchte man dann doch eher Inhalte transportieren.
Daher mal wieder ein aufwändigeres Thema zum Jahresende 2016: Geldbörsen oder Portmonnaies....

Meine mir selbst gestellte Aufgabe:
ich habe mir drei Schnittmuster herausgesucht, welche meiner Meinung nach recht populär sind. Diese wurden von mir genäht und nun werde ich Euch darüber berichten. Über das von mir verwendete Material, über die Hilfswerkzeuge, welche sich bewährt haben und über die Schnitte selber und am Ende sogar einen Vergleich derer.

Vorab: ich bin sicherlich kein Geldbörsen-Profi und habe mir mit dieser Recherche einen kleinen Selbstzweck erfüllt und will Euch daran teilhaben lassen. Die Schnittmuster habe ich nach meinem Geschmack herausgesucht und auch erworben.

Es gibt sicherlich noch viele tolle andere Schnittmuster, ich maße mir da keine Markttransparenz an. Es ist einfach eine willkürliche (Erst-)Auswahl nach meinem Geschmack.

Am Ende stelle ich vielleicht noch ein paar Schnittmuster vor, welche mich auch reizen und gegebenenfalls als nächstes nähen werde, quasi auf der Suche nach dem perfekten Geldbeutelmodell.

Also: in der ersten Rund habe ich mich für folgende Schnittmuster entschieden:

BigMoneyBag von ki-ba-doo (Schnittmuster von 2011)
Freebook Wildspitz über Farbenmix von CreatingDH (erschienen  2012)
MoneyBag von KekoKreativ (2016 veröffentlicht)

Das ich die Veröffentlichungsjahre so dazu schreibe hat einen Grund. Aber zu später mal mehr.

Vor weg und auch immer wieder wären der Reihe: mir gefallen alle Modelle... jedes hat für sich seine Vor-und Nachteile. Und was letztendlich gefällt, ist ja auch immer eine Sache des Geschmackes und der Art, wie man näht.

Let's get started....






Donnerstag, 1. Dezember 2016

Lieblingspulli, Damen die zweite

genau... weiß gar nicht mehr was ich noch schreiben soll.... x-Versionen des gleichen Pullis... Langweile ich Euch schon? Ich mich nicht, könnte noch mehr davon machen.... so mega bequem und kuschelig....

heute mal nicht aus Alpenfleece sondern aus angerautem Sweat in Melange-Optik. Wieder beplottert, wieder mit coolen Ösen und Hoodie-Band.






Hach... bin mega zufrieden damit (einzig die Fotos könnten besser sein, aber diese hat mein Mann geschossen und da läßt die Begeisterung für ModeFotos noch zu wünschen übrig ;-)

Kreative Grüße
mini-wölkchen

Hoodie-Schnitt von Ki-ba-doo neues Basic-Twin-ebook von hier
Ösen von Snaply
Stoff über Decoline-Kollnau
Plotterfolie von der Plottermarie
Plottvorlage aus dem Silstore

verlinkt bei RUMS

Mittwoch, 30. November 2016

Lieblingspulli Damen, die erste

Grosse Hoodie -Liebe 2016 hier im Hause mini-wölkchen... der Schnitt hat mich einfach mega abgeholt und ich bin mächtig vernarrt darin.... Kinderversion und insgesamt drei Damen-Versionen hab ich davon genäht. Und psst.. ich verrate Euch was.. ich hab schon weitere zugeschnitten. Der Sohnemann soll auch noch einen bekommen.

Ja, also heute die Version 1 meines Lieblingspulli-Schnittes 2016:




Und weil das Outdoor-Wetter nur ncoh trüb und grau ist, gibt es halt (lustige) Indoor-Fotos. Da müsst ihr jetzt einfach mit leben.. hoffe ja schwer, dass ganz bald wieder Frühjahr/Sommer wird!

Ja, was kann ich zudem Schnitt sagen? Eigentlich nichts weiteres wie bei der Kinderversion.. schaut doch einfach mal da nach.
Bei der Version hier, habe ich mir Bündchen selber gestrickt und damit den Kuschelfaktor noch potenziert. Die coolen Ösen an dem Kragen sind natürlich mal wieder von Snaply und der kuschelige Alpenfleece und die Hoodie-Kordel ist von Decoline Kollnau. Die Plotterfolie habe ich über die Plottermarie gekauft und das Motiv ist aus dem Sil-Store.




Hach, aktuell leider in der Wäsche, aber ich hab ja noch zwei Versionen davon.. aber dazu hier bald mehr....

kreative Grüße
mini-wölkchen

verlinkt bei Afterworksewing

Sonntag, 27. November 2016

Große Hoodie-Liebe

und wie!!!
Es kommt nicht oft vor, dass ich Schnittmuster mehrmals nähe. Gut ich pause immer brav ab und lege das Schnittmuster dann ab. Aber in der Regel greife ich eher zu neuen Schnitten und probiere was aus, als dass ich was bewährtes wieder verwende.
Warum eigentlich, frag ich mich gerade. Denn bewährtes zu nähen und mal nicht kleben und pausen müssen, hat definitiv seine Vorteile.

Aber zurück zu dem, was ich eigentlich sagen/zeigen wollte.
Claudia (aka Frau Liebstes) hat mir ihrem label ki-ba-doo mal wieder voll ins Scharze getroffen.
Es gibt drei neue Basis - Schnitte, alles als twinebook.

Und am liebsten davon hab ich den Hoodie/Sweater - Schnitt (gibt es jetzt hier) . Echt jetzt? JA, denn den hab ich sage und schreibe in zwei Wochen gleich vier Mal genäht.  Einen für die Tochter und drei für mich. Und ich könnte noch vieeeeel mehr machen, aber das wäre dann doch irgendwie Unvernünftig.

Aber heute zeige ich zum ersten Mal den Kids-Schnitt:





Sowas von bequem, sag ich Euch. Und recht einfach zu nähen! Die Anleitung ist wie immer super gut und das besonders tolle an diesem Schnitt: es gibt mehrere Varianten für den Ausschnitt: nur mit Bündchen, mit Kragen oder mit Astronoutenkapuze. Also auch noch recht variantereich. Cool, oder?

We love it! (sagte ich das schon?)

kreative Grüße
mini-wölkchen

Montag, 21. November 2016

Herbst/Winter 2016.... Pulli

irgendwie brauch ich kuschelige Pullis... für leger.. für Freizeit.....
business-technich bin ich gut ausgestattet, alles mögliche hab ich da genäht. Aber casual?

Heute daher ein Pulli von Lillesol&Pelle. Der neue Pulli mit tiefen Ausschnitt. Genäht aus Hamburger Liebe Jacquard.

Der Pullischnitt ist mal was anderes und geplant hab ich ihn eigentlich so im Style von Bluts*eschwister. Was mir nun zu meine Glück noch fehlt, wäre ein langer weiter Jeansrock. Das könnte ich mir super vorstellen.




Sieht doch ganz gut aus, oder?

Gerade bei den Designbeispielen,  die man auf der Facebook-Seite von L&P bewundern kann, sieht man die Vielfälgkeit des Schnittes: edel mit eine Glitzertop darunter, leger mit Rolli, gestylt mit Bluse, Pullis in uni, Pullis in bunt. Erstaunlich, was da so alles zusammengekommen ist.
Natürlich gibt es den Pulli auch in der Kinderversion, aber ich habe mich nur an der Erwachsenen-Version beteiligt, da mein Tochterkind den Ausschnitt für sich nicht mochte.
Ach ja, zum Ausschnitt: den gibt es in zwei Varianten. So wie bei mir mit tiefem V oder auch mit, ich sag mal, eher klassichem kurzen V-Ausschnitt.




Noch Lust auf ein kleines Outtake?

Viel Spaß beim Nähen... ist gar nicht schwer...
Kreative Grüße
mini-woelkchen

Pullischnittmuster: Lilleso&Pelle Women No.24 hier

Mittwoch, 16. November 2016

Basics.....

Das Kind wächst und wächst und hat den großen Bruder bald eingeholt. Daher brauchten wir mal wieder Basic-Wäsche, also sowas wie Unterhosen, Socken und Unterhemden. Bestellt, probiert und wieder zurückgeschickt. Die Qualität nicht passend, das Design nicht ansprechend.

Also muß mal wieder die gute Mutter ran. Also ich...

Unsere letzten Unterhosen (hier) haben sich auch echt bewährt. Die werden rauf und runter getragen und mega oft gewaschen und sehen noch Bombe aus.
Also tief in der Restekiste gewühlt und mit Stoffstücken eine kleine Basis-Wäsche-Kollektion genäht. Damit sollten wir nun wieder eine zeitlang auskommen.

Man braucht nur Reststücke, etwas Bundware oder Wäschgummis und einen guten dehnbaren Stich an der Nähmaschine. Da finde ich ja die Overlock echt passend dazu.
Der Schnitt ist auch alt bewährt und nun leider an der letzten Größe angekommen. (Aber ich könnte das ja auch noch selber vergrößern)






Nun konnte ich auch noch die letzten Reste des Probestoffes von Brinarina (Grüße an Dich!) verwenden und somit wurde nichts kostbares verschwendet.

Der Schnitt hat eigentlich nur 3 Teile: den Zwickel, welchen man doppelt zuschneidet und das Vorder- und Rückenteil.
Man kann noch einen Bund ansetzen, muss man aber nicht.
Achtet immer drauf, dass ihr kuschelige weiche Wäschegummis verwendet. Sonst zwickt und reibt das.
Der Schnitt sind die allzeit bekannte Bunties von CZM (hier) und cool, was sehe ich gerade beim verlinken? Den gibt es auch für Damen. Also sind die nächsten größen auch gesichert. Wobei.. irgendwann wird sie wohl auch die etwas cooleren Büxen wollen.

Vielleicht konnte ich Euch inspirieren?

Kreative Grüße
mini-woelkchen

Donnerstag, 10. November 2016

Kuscheldecke in Sommerfarben

... manche würden auch Österreichdecke dazu sagen, aber dazu mehr!

Quilts nähen ist ja immer was besonderes. Eine ganz eigene Sparte der Näherinnen, denn das ist was anderes wie ein Kissen oder ein Shirt.
Alleine die Massen an Stoff die man da bewegt.
Ich möchte nun auch nicht sagen, dass ich zu den Quiltern gehöre, denn was dort so alles gemacht wird ist schon beeindruckend.
Aber auch ich habe mir dieses Jahr ein paar Decken vorgenommen:
die erste ist fertig und zwei bis drei werden noch kommen.
Und dieses Mal auch nicht für mich, sondern ich werde die in meine Shop einstellen und hoffe es finden sich Familien, welche das wertschätzen.
Denn es ist schon ordentlich Material, welches man hier verarbeitet. Und dann auch hochwertiges.
Für meine Quilt habe ich feinste Stöffchen von Moda verwendet.
Zarte Federn, moderne Formen und tolle Farbverläufe.
Et voila.....


Dazu noch ein paar Detailbilder:








Und weil ich das kommende Foto schon mal bei Insta gepostet habe, bekommt die Decke nun den Beinamen "Österreichdecke". Ganz ehrlich? Das habe ich beim Fotografieren nicht entdeckt.


Allerdings leider auch nicht die Faltern und das Gerumpfel, sonst hätte ich das vor den Fotos noch gebügelt...
Ich wünsche mir sehr, dass die Decke ein neues Zuhause findet. Günstig ist sie nicht, aber weiß, was die Moda-Patchworkstoffe kosten und wie viele Stunden Arbeit darin stecken, wird das hoffentlich verstehen.
Qualität kostet halt seinen Preis.

Kreative Grüße
mini-wölkchen

Freitag, 4. November 2016

Kissenschlacht

... in 6-7 Wochen ist Weihnachten... Grund genug, meinem Shop nach und nach aufzufüllen....
daher sei an dieser Stelle etwas Werbung in eigener Sache erlaubt.
Der Blog eh ein Spagat zwischen "Business" und privatem Blog. Hoffe das ist okay für Euch?

Also hier meine Kissenkollektion 2016....

- jedes einzelne mit Liebe und Achtsamkeit genäht..
- fernab von Massenware
- hochwertig verarbeitet, tw. mit Paspel
- manche bestickt, manche mit Spitze verziert
- jedes Kissen ein Unikat

Die Kissen findet iher hier im shop..... link...


Kreative Grüße
mini-wölkchen